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		<title><![CDATA[Autismus-Selbsthilfe & Info-Forum  - Autismus-Forschung]]></title>
		<link>https://www.autism4all.at/</link>
		<description><![CDATA[Autismus-Selbsthilfe & Info-Forum  - https://www.autism4all.at]]></description>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 06:45:16 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Gibt es zwei Arten von Autismus?]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=319</link>
			<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 14:40:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=1">Andi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=319</guid>
			<description><![CDATA[Nicht dasselbe: Hinter dem Begriff Autismus könnten sich zwei verschiedene neuropsychologische Störungen verbergen, wie Genomanalysen nahelegen. Die beiden Autismus-Typen unterscheiden sich demnach sowohl genetisch als auch in ihrem Verlauf. Der erste Typ beginnt schon im Kleinkindalter und bleibt dann relativ stabil. Der zweite Typ entwickelt sich erst in der Pubertät und ist eng mit psychischen Erkrankungen wie ADHS oder Depressionen verknüpft, wie Forschende in „Nature“ berichten.<br />
<br />
Autismus ist eine Entwicklungsstörung, die typischerweise im Kindesalter auftritt. Betroffene haben oft Probleme mit sozialen Interaktionen, nichtverbaler Kommunikation und reagieren überempfindlich auf Reize. Die Ursachen für dieses Syndrom sind jedoch ungeklärt. Im Verdacht stehen genetische Faktoren, aber auch Viren, Schadstoffe und Hormonstörungen beim ungeborenen Kind. Widerlegt ist hingegen die Vermutung, dass Impfungen im Kleinkindalter Autismus auslösen.<br />
<br />
autistisches Kind<br />
Menschen mit Autismus haben oft schon als Kind Schwierigkeiten bei sozialer Interaktion und Kommunikation.<br />
<br />
Frühe und späte Diagnosen<br />
Eine Frage war jedoch bisher noch offen: Warum zeigen sich bei einigen Menschen mit Autismus die Symptome erst später – meist sogar erst in der Pubertät? „Autismus wurde lange als eine Störung betrachtet, die im frühen Kindesalter auftritt. Allerdings erhalten inzwischen immer mehr autistische Menschen ihre Diagnose erst ab dem mittleren Kindesalter oder später“, erklären Xinhe Zhang von der University of Cambridge und ihre Kollegen.<br />
<br />
Aber warum? Hängt dies nur mit den Diagnosemethoden zusammen oder damit, dass leichtere Formen des Autismus oft erst später erkannt werden? Oder stecken reale Unterschiede dahinter? Um das zu klären, haben Zhang und ihr Team die medizinischen und genetischen Daten mehrerer großer Studien mit insgesamt mehr als zehntausend Personen mit Autismus ausgewertet. Dabei analysierten sie sowohl den Verlauf und die Ausprägung des Syndroms als auch mögliche genetische Auslöser.<br />
<br />
AutismusAutismus - Eine neurologische Besonderheit mit vielen GesichternDas Rätsel der Savants - Auf Spurensuche bei „Rain Mans“ GeschwisternDiagnose ADHS - Das Zappelphillipp-SyndromTrost spendenEmpathie - Vom Mitfühlen und MitleidenPsychopathiePsychopathie – das kalte Herz - Was steckt hinter der psychopathischen Persönlichkeitsstörung?<br />
<br />
Zwei verschiedene Gruppen von genetischen Auslösern<br />
Die Analysen ergaben: Die Unterschiede im Autismusbeginn sind weder Zufall noch Folge der Diagnosemethoden. Stattdessen sind sie wahrscheinlich Ausdruck von zwei verschiedenen Formen des Autismus, wie Zhang und ihre Kollegen berichten. Dies zeigt sich zum einen in den Genen. Demnach wird Autismus zwar durch viele verschiedene Risikogene begünstigt. Diese polygenetische Basis ist aber bei den beiden Formen nicht dieselbe, wie die Analysen ergaben.<br />
<br />
„Die hierarchische Gruppierung der genetischen Korrelationen zeigt zwei breite, teils überlappende Cluster, die sich im Alter der Autismus-Diagnose unterscheiden“, berichten die Forschenden. Diese beiden Gruppen von Risikogenen waren auch dann noch erkennbar, wenn Faktoren wie Geschlecht, soziale Umstände oder Intelligenz berücksichtigt wurden.<br />
<br />
Unterschiede auch in Verlauf und Begleiterkrankungen<br />
Diese genetischen Unterschiede sind eng mit dem Verlauf der autistischen Störung verknüpft: Schon im Kleinkindalter diagnostizierte Autisten zeigen schon früh verringerte soziale und kommunikative Fähigkeiten, dafür bleiben die Symptome im Lebensverlauf weitgehend stabil. Zusätzliche psychische Erkrankungen wie Depressionen oder ADHS sind eher selten.<br />
<br />
„Demgegenüber ist die zweite Risikogen-Gruppe mit einer späteren Autismus-Diagnose verknüpft und mit zunehmenden sozioemotionalen und Verhaltensproblemen in der Pubertät“, erklären Zhang und ihr Team. Zudem leiden Menschen mit dieser Autismusform häufiger an ADHS, Angststörungen und anderen psychischen Erkrankungen. Unter den Betroffenen dieses spätauftretenden Autismus sind zudem mehr Frauen als bei der Kleinkindform.<br />
<br />
Hilfe bei der Ursachenfahndung<br />
Nach Ansicht von Zhang und ihren Kollegen stützen diese Resultate die Annahme, dass sich hinter dem Sammelbegriff „Autismus“ mehrere Phänomene mit unterschiedlichen Ursachen, Entwicklungsverläufen und Begleiterkrankungen verbergen. Das Wissen um diese verschiedenen Formen könnte dabei helfen, das noch immer rätselhafte Phänomen Autismus und seine Ursachen besser zu verstehen.<br />
<br />
Wenn klarer ist, mit welchen Genen, Verläufen und zeitlichen Mustern die verschiedenen Autismusformen verbunden sind, dann könnte dies die Suche nach nicht-genetischen Ursachen erleichtern. Denn Gene sind nur zu rund elf Prozent verantwortlich, wie Zhang und ihre Kollegen ermittelt haben.<br />
<br />
„Unsere Resultate haben Auswirkungen darauf, wie wir neurodevelopmentale Störungen im Allgemeinen verstehen und wie wir Diagnosen, Geschlechts- und Genderunterschiede sowie begleitende Gesundheitsprofile bei Autismus betrachten“, schreiben die Forschenden. Sie betonen aber auch, dass noch weitere Forschung nötig ist. <br />
<br />
<br />
<a href="https://www.scinexx.de/news/psychologie/gibt-es-zwei-arten-von-autismus/" rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nicht dasselbe: Hinter dem Begriff Autismus könnten sich zwei verschiedene neuropsychologische Störungen verbergen, wie Genomanalysen nahelegen. Die beiden Autismus-Typen unterscheiden sich demnach sowohl genetisch als auch in ihrem Verlauf. Der erste Typ beginnt schon im Kleinkindalter und bleibt dann relativ stabil. Der zweite Typ entwickelt sich erst in der Pubertät und ist eng mit psychischen Erkrankungen wie ADHS oder Depressionen verknüpft, wie Forschende in „Nature“ berichten.<br />
<br />
Autismus ist eine Entwicklungsstörung, die typischerweise im Kindesalter auftritt. Betroffene haben oft Probleme mit sozialen Interaktionen, nichtverbaler Kommunikation und reagieren überempfindlich auf Reize. Die Ursachen für dieses Syndrom sind jedoch ungeklärt. Im Verdacht stehen genetische Faktoren, aber auch Viren, Schadstoffe und Hormonstörungen beim ungeborenen Kind. Widerlegt ist hingegen die Vermutung, dass Impfungen im Kleinkindalter Autismus auslösen.<br />
<br />
autistisches Kind<br />
Menschen mit Autismus haben oft schon als Kind Schwierigkeiten bei sozialer Interaktion und Kommunikation.<br />
<br />
Frühe und späte Diagnosen<br />
Eine Frage war jedoch bisher noch offen: Warum zeigen sich bei einigen Menschen mit Autismus die Symptome erst später – meist sogar erst in der Pubertät? „Autismus wurde lange als eine Störung betrachtet, die im frühen Kindesalter auftritt. Allerdings erhalten inzwischen immer mehr autistische Menschen ihre Diagnose erst ab dem mittleren Kindesalter oder später“, erklären Xinhe Zhang von der University of Cambridge und ihre Kollegen.<br />
<br />
Aber warum? Hängt dies nur mit den Diagnosemethoden zusammen oder damit, dass leichtere Formen des Autismus oft erst später erkannt werden? Oder stecken reale Unterschiede dahinter? Um das zu klären, haben Zhang und ihr Team die medizinischen und genetischen Daten mehrerer großer Studien mit insgesamt mehr als zehntausend Personen mit Autismus ausgewertet. Dabei analysierten sie sowohl den Verlauf und die Ausprägung des Syndroms als auch mögliche genetische Auslöser.<br />
<br />
AutismusAutismus - Eine neurologische Besonderheit mit vielen GesichternDas Rätsel der Savants - Auf Spurensuche bei „Rain Mans“ GeschwisternDiagnose ADHS - Das Zappelphillipp-SyndromTrost spendenEmpathie - Vom Mitfühlen und MitleidenPsychopathiePsychopathie – das kalte Herz - Was steckt hinter der psychopathischen Persönlichkeitsstörung?<br />
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Zwei verschiedene Gruppen von genetischen Auslösern<br />
Die Analysen ergaben: Die Unterschiede im Autismusbeginn sind weder Zufall noch Folge der Diagnosemethoden. Stattdessen sind sie wahrscheinlich Ausdruck von zwei verschiedenen Formen des Autismus, wie Zhang und ihre Kollegen berichten. Dies zeigt sich zum einen in den Genen. Demnach wird Autismus zwar durch viele verschiedene Risikogene begünstigt. Diese polygenetische Basis ist aber bei den beiden Formen nicht dieselbe, wie die Analysen ergaben.<br />
<br />
„Die hierarchische Gruppierung der genetischen Korrelationen zeigt zwei breite, teils überlappende Cluster, die sich im Alter der Autismus-Diagnose unterscheiden“, berichten die Forschenden. Diese beiden Gruppen von Risikogenen waren auch dann noch erkennbar, wenn Faktoren wie Geschlecht, soziale Umstände oder Intelligenz berücksichtigt wurden.<br />
<br />
Unterschiede auch in Verlauf und Begleiterkrankungen<br />
Diese genetischen Unterschiede sind eng mit dem Verlauf der autistischen Störung verknüpft: Schon im Kleinkindalter diagnostizierte Autisten zeigen schon früh verringerte soziale und kommunikative Fähigkeiten, dafür bleiben die Symptome im Lebensverlauf weitgehend stabil. Zusätzliche psychische Erkrankungen wie Depressionen oder ADHS sind eher selten.<br />
<br />
„Demgegenüber ist die zweite Risikogen-Gruppe mit einer späteren Autismus-Diagnose verknüpft und mit zunehmenden sozioemotionalen und Verhaltensproblemen in der Pubertät“, erklären Zhang und ihr Team. Zudem leiden Menschen mit dieser Autismusform häufiger an ADHS, Angststörungen und anderen psychischen Erkrankungen. Unter den Betroffenen dieses spätauftretenden Autismus sind zudem mehr Frauen als bei der Kleinkindform.<br />
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Hilfe bei der Ursachenfahndung<br />
Nach Ansicht von Zhang und ihren Kollegen stützen diese Resultate die Annahme, dass sich hinter dem Sammelbegriff „Autismus“ mehrere Phänomene mit unterschiedlichen Ursachen, Entwicklungsverläufen und Begleiterkrankungen verbergen. Das Wissen um diese verschiedenen Formen könnte dabei helfen, das noch immer rätselhafte Phänomen Autismus und seine Ursachen besser zu verstehen.<br />
<br />
Wenn klarer ist, mit welchen Genen, Verläufen und zeitlichen Mustern die verschiedenen Autismusformen verbunden sind, dann könnte dies die Suche nach nicht-genetischen Ursachen erleichtern. Denn Gene sind nur zu rund elf Prozent verantwortlich, wie Zhang und ihre Kollegen ermittelt haben.<br />
<br />
„Unsere Resultate haben Auswirkungen darauf, wie wir neurodevelopmentale Störungen im Allgemeinen verstehen und wie wir Diagnosen, Geschlechts- und Genderunterschiede sowie begleitende Gesundheitsprofile bei Autismus betrachten“, schreiben die Forschenden. Sie betonen aber auch, dass noch weitere Forschung nötig ist. <br />
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<a href="https://www.scinexx.de/news/psychologie/gibt-es-zwei-arten-von-autismus/" rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dieses Medikament heilt Autismus bei Mäusen - bald auch bei Menschen?]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=318</link>
			<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 14:37:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=1">Andi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=318</guid>
			<description><![CDATA[Stanford-Wissenschaftlern ist es gelungen, autismusähnliches Verhalten bei Mäusen mit Hilfe eines experimentellen Medikaments gegen Krampfanfälle rückgängig zu machen.<br />
Forscher von Stanford Medicine haben herausgefunden, dass Hyperaktivität in einer bestimmten Hirnregion Verhaltensweisen auslösen kann, die häufig mit Autismus-Spektrum-Störungen in Verbindung gebracht werden. Die Studie, die in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht wurde, konzentriert sich auf den retikulären Thalamuskern - eine Hirnregion, die als Torwächter für sensorische Informationen zwischen Thalamus und Kortex fungiert.<br />
<br />
Bei genetisch veränderten Mäusen, denen Cntnap2 fehlt, um Autismus zu simulieren, beobachteten die Wissenschaftler, dass dieser Bereich des Gehirns eine erhöhte Aktivität aufwies, wenn die Tiere auf Reize wie Licht, Luftstöße oder während sozialer Interaktionen reagierten.<br />
<br />
Diese Hyperaktivität äußerte sich durch vermehrtes "Burst-Firing" von Neuronen im retikulären Thalamuskern, das durch eine erhöhte Funktion von Kalziumkanälen vom T-Typ ausgelöst wurde.<br />
<br />
Die Forschungsarbeiten ergaben, dass die Übererregbarkeit des retikulären Thalamuskerns das Verhalten von Cntnap2-Mäusen mit Autismus-Spektrum-Störung steuert, was diese Region zu einem potenziellen therapeutischen Ziel macht.<br />
<br />
<a href="https://de.euronews.com/gesundheit/2025/08/24/autismus-forschung-medizin-medikament" rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Stanford-Wissenschaftlern ist es gelungen, autismusähnliches Verhalten bei Mäusen mit Hilfe eines experimentellen Medikaments gegen Krampfanfälle rückgängig zu machen.<br />
Forscher von Stanford Medicine haben herausgefunden, dass Hyperaktivität in einer bestimmten Hirnregion Verhaltensweisen auslösen kann, die häufig mit Autismus-Spektrum-Störungen in Verbindung gebracht werden. Die Studie, die in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht wurde, konzentriert sich auf den retikulären Thalamuskern - eine Hirnregion, die als Torwächter für sensorische Informationen zwischen Thalamus und Kortex fungiert.<br />
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Bei genetisch veränderten Mäusen, denen Cntnap2 fehlt, um Autismus zu simulieren, beobachteten die Wissenschaftler, dass dieser Bereich des Gehirns eine erhöhte Aktivität aufwies, wenn die Tiere auf Reize wie Licht, Luftstöße oder während sozialer Interaktionen reagierten.<br />
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Diese Hyperaktivität äußerte sich durch vermehrtes "Burst-Firing" von Neuronen im retikulären Thalamuskern, das durch eine erhöhte Funktion von Kalziumkanälen vom T-Typ ausgelöst wurde.<br />
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Die Forschungsarbeiten ergaben, dass die Übererregbarkeit des retikulären Thalamuskerns das Verhalten von Cntnap2-Mäusen mit Autismus-Spektrum-Störung steuert, was diese Region zu einem potenziellen therapeutischen Ziel macht.<br />
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<a href="https://de.euronews.com/gesundheit/2025/08/24/autismus-forschung-medizin-medikament" rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Autismus und ADHS Jedes Gehirn tickt anders]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=308</link>
			<pubDate>Wed, 21 May 2025 16:25:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=7">Benjay</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=308</guid>
			<description><![CDATA[ADHS und Autismus sind mehr als Modethemen auf TikTok und Instagram. Die Erkenntnis wächst, dass jedes menschliche Gehirn anders arbeitet. Darin liegt ein großes Potenzial für alle.<br />
<br />
Auf Social Media trenden Anleitungen zur Selbstdiagnose. Viele stellen die Symptome von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und Autismus (medizinisch: Autismus-Spektrum-Störung) aber falsch oder ungenau dar. Oft verstärken sie Vorurteile und Stereotypen wie das vom konzentrationsunfähigen ADHS-Zappelkind oder sozial isoliert lebenden Autisten mit seltsamem Verhalten.TikTok-Tests: Oft irreführend, aber auch hilfreichEine neue Studie aus den USA zeigt, dass gerade populäre TikTok-Videos zum Thema inhaltlich große Schwächen haben. Die darin angeführten ADHS-Symptome sind aus medizinischer Sicht zu über 50 Prozent gar nicht ADHS-typisch, sondern "normale menschliche Erfahrungen". Jugendliche, die ihre Informationen zum Thema von Social Media beziehen, überschätzen laut der Studie, wie weit ADHS verbreitet ist und nehmen leichter an, selbst betroffen zu sein. Den gleichen Effekt hatte schon 2023 eine Studie zu TikTok-Infos über Autismus nachgewiesen.Dass die Selbsttests im Internet so erfolgreich sind, zeigt aber auch ein großes Informationsdefizit auf. #ADHD (oder deutsch #ADHS) und #autism zählen auf Social Media zu den zehn am häufigsten genutzten gesundheitsbezogenen Hashtags. Oft sind die Clips die einzig zugängliche Informationsquelle. Sie schaffen aber auch Bewusstsein für ein vernachlässigtes Problem und können helfen, Vorurteile abzubauen. Für Betroffene kann die Selbstdiagnose per Social Media zumindest ein wichtiger erster Schritt sein, die richtigen Fragen zu stellen und eine offizielle Diagnose zu suchen.<br />
Ein Psychotherapeut macht Notizen bei einer Sitzung mit einem Patienten.<br />
<br />
ADHS: Chaos im Kopf und HyperfokusADHS ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger auftreten kann. Sie führt oft zu Lernschwierigkeiten und zu sozialen und psychischen Problemen, die auch lebenslang anhalten können. Als wichtigste Symptome gelten Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und impulsives Verhalten.Ein Betroffener schildert das etwa so: "Es ist, als wenn durch deinen Kopf ein Fließband an Gedanken gehen würde. Wenn ich irgendwas angucke, schießt sofort ein Wort dazu in den Kopf oder irgendeine Erinnerung oder irgendwas, was ich mir einfach dazu denke. Stell dir vor, es sind so 15 bis 20 Seile an dir befestigt und ziehen dich in verschiedene Richtungen." Für viele Betroffene ist ADHS mit psychischen Krankheiten und sozialen Schwierigkeiten verbunden.Autismus-Spektrum-Störung (ASS)Autismus kann vielfältige Formen annehmen, daher sprechen Fachleute auch nicht mehr von dem Autismus, sondern von einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Die in der Medizin lange gültige Unterscheidung in frühkindlichen Autismus, Asperger-Autismus und atypischen Autismus, gilt als überholt.Häufige Merkmale im Autismus-Spektrum sind etwa ein besonderer Umgang mit anderen Menschen. Viele Menschen mit Autismus vermeiden Blickkontakt, können sich nur schwer in andere hineinversetzen oder Ironie verstehen. Manche von ihnen haben Schwierigkeiten beim Sprechen lernen oder sprechen eher monoton. Typisch kann auch sein, dass feste Rituale und Routinen sehr wichtig sind. Allerdings sind Autismus-Spektrum-Störungen individuell so verschieden, dass keine dieser Besonderheiten bei Betroffenen auftreten muss.<br />
<br />
<br />
Neurodiversität: Anders sein ist keine KrankheitMenschen mit Autismus oder ADHS werden auch als neurodivergent bezeichnet, weil ihr Gehirn anders arbeitet als beim Durchschnitt. Viele wünschen sich ein Ende der Aufteilung in neurodivergent und neurotypisch, was oft gleichgesetzt wird mit "psychisch krank" und "psychisch gesund". Aber wie viele Menschen sind eigentlich nicht neurotypisch? Die Antwort fällt je nach Studienlage von Land zu Land unterschiedlich aus. Britische Forschende schätzen, dass drei bis vier Prozent der Bevölkerung ADHS haben, mehr als drei Prozent fallen vermutlich ins autistische Spektrum. In Deutschland fehlen belastbare Daten, aber hier sieht es wohl ähnlich aus.<br />
<br />
Wieso ticken unsere Gehirne so unterschiedlich?"In einem Kubikmillimeter Gehirn sind mehr Verbindungen als in der Milchstraße Sterne. Das führt dazu, dass keine zwei menschlichen Gehirne gleich sein können", sagt André Zimpel, Leiter des Zentrums für Neurodiversitätsforschung an der Universität Hamburg. Für ihn hat jeder Mensch seine individuelle Art der Informationsverarbeitung.Drei Aufmerksamkeitssysteme steuern, was wir von der Welt wahrnehmen. Aufmerksamkeitssystem Nummer eins alarmiert uns bei Überraschungen. Es macht uns wach und konzentriert. Bei Autisten wird es oft sehr leicht aktiviert - und bei Menschen mit ADHS relativ spät. Das zweite Aufmerksamkeitssystem ordnet Reizen Bedeutung zu und sortiert, was zusammengehört. Je nachdem sehen wir zum Beispiel einen Ast, einen ganzen Baum oder einen Wald. Dieses System ist bei vielen Autisten erweitert, deshalb nehmen sie mehr Details wahr. Mit dem dritten System können wir Aufmerksamkeit bewusst steuern, etwa, indem wir uns sagen: Schlaf jetzt nicht ein, konzentriere dich, denke logisch! Menschen mit ADHS ermüden daher bei monotonen Aufgaben schnell.Experimente zeigen: Die Empfindlichkeit dieser drei Aufmerksamkeitssysteme kann individuell unterschiedlich ausgeprägt sein. Das heißt, jemand kann zum Beispiel in einer Dimension ins autistische Spektrum fallen, in einer anderen aber starke ADHS-Merkmale zeigen.Wie kann die Gesellschaft davon profitieren?Neurodiverse Menschen haben sehr oft Probleme bei der Jobsuche. Je nach Studie liegt die Arbeitslosigkeit etwa bei autistischen Menschen zwischen 40 bis 60 Prozent. Selbst die hervorragend ausgebildeten und überdurchschnittlich intelligenten scheitern am ersten Arbeitsmarkt häufig.Was ihnen oft helfen würde: ein ruhiges Arbeitsumfeld, unterstützende Technik, Rückzugsbereiche und dazu individuelle Arbeitszeiten. Wichtig für alle wäre, möglichst schon in der Schule zu verstehen, wie wir ticken, sagt Neurodiversitätsforscher André Zimpel: "Wenn ich weiß, worin mein Nervensystem besonders gut ist und wo ich Hilfe brauche, dann wird der Bildungserfolg besonders groß sein."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ADHS und Autismus sind mehr als Modethemen auf TikTok und Instagram. Die Erkenntnis wächst, dass jedes menschliche Gehirn anders arbeitet. Darin liegt ein großes Potenzial für alle.<br />
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Auf Social Media trenden Anleitungen zur Selbstdiagnose. Viele stellen die Symptome von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und Autismus (medizinisch: Autismus-Spektrum-Störung) aber falsch oder ungenau dar. Oft verstärken sie Vorurteile und Stereotypen wie das vom konzentrationsunfähigen ADHS-Zappelkind oder sozial isoliert lebenden Autisten mit seltsamem Verhalten.TikTok-Tests: Oft irreführend, aber auch hilfreichEine neue Studie aus den USA zeigt, dass gerade populäre TikTok-Videos zum Thema inhaltlich große Schwächen haben. Die darin angeführten ADHS-Symptome sind aus medizinischer Sicht zu über 50 Prozent gar nicht ADHS-typisch, sondern "normale menschliche Erfahrungen". Jugendliche, die ihre Informationen zum Thema von Social Media beziehen, überschätzen laut der Studie, wie weit ADHS verbreitet ist und nehmen leichter an, selbst betroffen zu sein. Den gleichen Effekt hatte schon 2023 eine Studie zu TikTok-Infos über Autismus nachgewiesen.Dass die Selbsttests im Internet so erfolgreich sind, zeigt aber auch ein großes Informationsdefizit auf. #ADHD (oder deutsch #ADHS) und #autism zählen auf Social Media zu den zehn am häufigsten genutzten gesundheitsbezogenen Hashtags. Oft sind die Clips die einzig zugängliche Informationsquelle. Sie schaffen aber auch Bewusstsein für ein vernachlässigtes Problem und können helfen, Vorurteile abzubauen. Für Betroffene kann die Selbstdiagnose per Social Media zumindest ein wichtiger erster Schritt sein, die richtigen Fragen zu stellen und eine offizielle Diagnose zu suchen.<br />
Ein Psychotherapeut macht Notizen bei einer Sitzung mit einem Patienten.<br />
<br />
ADHS: Chaos im Kopf und HyperfokusADHS ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger auftreten kann. Sie führt oft zu Lernschwierigkeiten und zu sozialen und psychischen Problemen, die auch lebenslang anhalten können. Als wichtigste Symptome gelten Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und impulsives Verhalten.Ein Betroffener schildert das etwa so: "Es ist, als wenn durch deinen Kopf ein Fließband an Gedanken gehen würde. Wenn ich irgendwas angucke, schießt sofort ein Wort dazu in den Kopf oder irgendeine Erinnerung oder irgendwas, was ich mir einfach dazu denke. Stell dir vor, es sind so 15 bis 20 Seile an dir befestigt und ziehen dich in verschiedene Richtungen." Für viele Betroffene ist ADHS mit psychischen Krankheiten und sozialen Schwierigkeiten verbunden.Autismus-Spektrum-Störung (ASS)Autismus kann vielfältige Formen annehmen, daher sprechen Fachleute auch nicht mehr von dem Autismus, sondern von einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Die in der Medizin lange gültige Unterscheidung in frühkindlichen Autismus, Asperger-Autismus und atypischen Autismus, gilt als überholt.Häufige Merkmale im Autismus-Spektrum sind etwa ein besonderer Umgang mit anderen Menschen. Viele Menschen mit Autismus vermeiden Blickkontakt, können sich nur schwer in andere hineinversetzen oder Ironie verstehen. Manche von ihnen haben Schwierigkeiten beim Sprechen lernen oder sprechen eher monoton. Typisch kann auch sein, dass feste Rituale und Routinen sehr wichtig sind. Allerdings sind Autismus-Spektrum-Störungen individuell so verschieden, dass keine dieser Besonderheiten bei Betroffenen auftreten muss.<br />
<br />
<br />
Neurodiversität: Anders sein ist keine KrankheitMenschen mit Autismus oder ADHS werden auch als neurodivergent bezeichnet, weil ihr Gehirn anders arbeitet als beim Durchschnitt. Viele wünschen sich ein Ende der Aufteilung in neurodivergent und neurotypisch, was oft gleichgesetzt wird mit "psychisch krank" und "psychisch gesund". Aber wie viele Menschen sind eigentlich nicht neurotypisch? Die Antwort fällt je nach Studienlage von Land zu Land unterschiedlich aus. Britische Forschende schätzen, dass drei bis vier Prozent der Bevölkerung ADHS haben, mehr als drei Prozent fallen vermutlich ins autistische Spektrum. In Deutschland fehlen belastbare Daten, aber hier sieht es wohl ähnlich aus.<br />
<br />
Wieso ticken unsere Gehirne so unterschiedlich?"In einem Kubikmillimeter Gehirn sind mehr Verbindungen als in der Milchstraße Sterne. Das führt dazu, dass keine zwei menschlichen Gehirne gleich sein können", sagt André Zimpel, Leiter des Zentrums für Neurodiversitätsforschung an der Universität Hamburg. Für ihn hat jeder Mensch seine individuelle Art der Informationsverarbeitung.Drei Aufmerksamkeitssysteme steuern, was wir von der Welt wahrnehmen. Aufmerksamkeitssystem Nummer eins alarmiert uns bei Überraschungen. Es macht uns wach und konzentriert. Bei Autisten wird es oft sehr leicht aktiviert - und bei Menschen mit ADHS relativ spät. Das zweite Aufmerksamkeitssystem ordnet Reizen Bedeutung zu und sortiert, was zusammengehört. Je nachdem sehen wir zum Beispiel einen Ast, einen ganzen Baum oder einen Wald. Dieses System ist bei vielen Autisten erweitert, deshalb nehmen sie mehr Details wahr. Mit dem dritten System können wir Aufmerksamkeit bewusst steuern, etwa, indem wir uns sagen: Schlaf jetzt nicht ein, konzentriere dich, denke logisch! Menschen mit ADHS ermüden daher bei monotonen Aufgaben schnell.Experimente zeigen: Die Empfindlichkeit dieser drei Aufmerksamkeitssysteme kann individuell unterschiedlich ausgeprägt sein. Das heißt, jemand kann zum Beispiel in einer Dimension ins autistische Spektrum fallen, in einer anderen aber starke ADHS-Merkmale zeigen.Wie kann die Gesellschaft davon profitieren?Neurodiverse Menschen haben sehr oft Probleme bei der Jobsuche. Je nach Studie liegt die Arbeitslosigkeit etwa bei autistischen Menschen zwischen 40 bis 60 Prozent. Selbst die hervorragend ausgebildeten und überdurchschnittlich intelligenten scheitern am ersten Arbeitsmarkt häufig.Was ihnen oft helfen würde: ein ruhiges Arbeitsumfeld, unterstützende Technik, Rückzugsbereiche und dazu individuelle Arbeitszeiten. Wichtig für alle wäre, möglichst schon in der Schule zu verstehen, wie wir ticken, sagt Neurodiversitätsforscher André Zimpel: "Wenn ich weiß, worin mein Nervensystem besonders gut ist und wo ich Hilfe brauche, dann wird der Bildungserfolg besonders groß sein."]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wirkstoff lindert Entzündungen im Kleinhirn Neuer Forschungsansatz bei Autismus]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=297</link>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 17:30:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=1">Andi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=297</guid>
			<description><![CDATA[Neuer Forschungsansatz bei Autismus<br />
<br />
Trient – Ein Forschungsteam der Universität Trient hat herausgefunden, dass der Wirkstoff N-Acetylcystein (NAC), der in vielen entzündungshemmenden und schleimlösenden Medikamenten enthalten ist, Entzündungen im Kleinhirn reduzieren und damit bestimmte Verhaltensdefizite bei Autismus abschwächen kann. Die Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift “Brain, Behavior and Immunity”, stellt einen neuen Forschungsansatz dar.<br />
<br />
Das Team unter der Leitung von Yuri Bozzi untersuchte über fünf Jahre hinweg die Rolle des Gens Cntnap2, das mit Autismus assoziiert ist. Die Ergebnisse zeigen, dass dessen Veränderung Entzündungen im Kleinhirn begünstigt, wodurch motorische, kognitive und verhaltensbezogene Einschränkungen auftreten können.<br />
<br />
Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass NAC kein Heilmittel gegen Autismus sei, schreibt die Nachrichtenagentur Ansa. Vielmehr wirkt es über Mikroglia-Zellen, die für die Immunabwehr im Gehirn zuständig sind. “Wenn N-Acetylcystein verabreicht wird, beginnen die Mikroglia effektiver zu arbeiten, indem sie Entzündungsschäden reduzieren”, erklärte Bozzi.<br />
<br />
Die Studie, an der auch Erstautor Luca Pangrazzi beteiligt war, wurde durch das “Train-Projekt” der Universität Trient und die “Fondazione Umberto Veronesi” finanziell unterstützt. Die Erkenntnisse liefern neue Einblicke in die biologischen Mechanismen von Autismus und legen nahe, dass genetische Faktoren sowie das Zusammenspiel von oxidativem Stress und Entzündung eine zentrale Rolle bei der Entstehung der Erkrankung spielen.<br />
<br />
Autismus ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die sich vor allem in sozialen und kommunikativen Einschränkungen sowie in repetitiven Verhaltensmustern äußert. Die Ausprägungen variieren stark – während einige Betroffene kaum auf ihre Umgebung reagieren, besitzen andere außergewöhnliche Fähigkeiten in bestimmten Bereichen. Die Ursachen sind vielfältig und noch nicht vollständig geklärt, doch genetische Faktoren und neurobiologische Prozesse spielen eine entscheidende Rolle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Neuer Forschungsansatz bei Autismus<br />
<br />
Trient – Ein Forschungsteam der Universität Trient hat herausgefunden, dass der Wirkstoff N-Acetylcystein (NAC), der in vielen entzündungshemmenden und schleimlösenden Medikamenten enthalten ist, Entzündungen im Kleinhirn reduzieren und damit bestimmte Verhaltensdefizite bei Autismus abschwächen kann. Die Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift “Brain, Behavior and Immunity”, stellt einen neuen Forschungsansatz dar.<br />
<br />
Das Team unter der Leitung von Yuri Bozzi untersuchte über fünf Jahre hinweg die Rolle des Gens Cntnap2, das mit Autismus assoziiert ist. Die Ergebnisse zeigen, dass dessen Veränderung Entzündungen im Kleinhirn begünstigt, wodurch motorische, kognitive und verhaltensbezogene Einschränkungen auftreten können.<br />
<br />
Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass NAC kein Heilmittel gegen Autismus sei, schreibt die Nachrichtenagentur Ansa. Vielmehr wirkt es über Mikroglia-Zellen, die für die Immunabwehr im Gehirn zuständig sind. “Wenn N-Acetylcystein verabreicht wird, beginnen die Mikroglia effektiver zu arbeiten, indem sie Entzündungsschäden reduzieren”, erklärte Bozzi.<br />
<br />
Die Studie, an der auch Erstautor Luca Pangrazzi beteiligt war, wurde durch das “Train-Projekt” der Universität Trient und die “Fondazione Umberto Veronesi” finanziell unterstützt. Die Erkenntnisse liefern neue Einblicke in die biologischen Mechanismen von Autismus und legen nahe, dass genetische Faktoren sowie das Zusammenspiel von oxidativem Stress und Entzündung eine zentrale Rolle bei der Entstehung der Erkrankung spielen.<br />
<br />
Autismus ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die sich vor allem in sozialen und kommunikativen Einschränkungen sowie in repetitiven Verhaltensmustern äußert. Die Ausprägungen variieren stark – während einige Betroffene kaum auf ihre Umgebung reagieren, besitzen andere außergewöhnliche Fähigkeiten in bestimmten Bereichen. Die Ursachen sind vielfältig und noch nicht vollständig geklärt, doch genetische Faktoren und neurobiologische Prozesse spielen eine entscheidende Rolle.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Warum gibt es immer mehr Autismus-Diagnosen?]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=249</link>
			<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 06:40:52 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=1">Andi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=249</guid>
			<description><![CDATA[Die Zahl der diagnostizierten Fälle von Menschen mit Autismus steigt seit Jahren an. Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass vor allem Kinder betroffen sind. Auch Hausarztpraxen sind mittlerweile für das Thema sensibilisiert.Weltweit werden immer mehr Autismus-Spektrum-Störungen gemeldet. Derzeit wird eine weltweite Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) von 0,6 bis einem Prozent angenommen. Der Trend zeigt sich auch hier: Eine neue Studie aus den USA, die jetzt im Fachblatt "Pediatrics" erschienen ist, legt dar, dass rund um die Metropole New York die Diagnosen von Autismus-Spektrum-Störungen um 500 Prozent gestiegen sind. Der höchste Anstieg in dieser Studie war bei Kindern zu verzeichnen. Woran liegt das?<br />
<br />
<a href="https://www.scinexx.de/news/psychologie/usa-mehr-autismus-diagnosen-als-je-zuvor/" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.scinexx.de/news/psychologie/...-je-zuvor/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Zahl der diagnostizierten Fälle von Menschen mit Autismus steigt seit Jahren an. Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass vor allem Kinder betroffen sind. Auch Hausarztpraxen sind mittlerweile für das Thema sensibilisiert.Weltweit werden immer mehr Autismus-Spektrum-Störungen gemeldet. Derzeit wird eine weltweite Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) von 0,6 bis einem Prozent angenommen. Der Trend zeigt sich auch hier: Eine neue Studie aus den USA, die jetzt im Fachblatt "Pediatrics" erschienen ist, legt dar, dass rund um die Metropole New York die Diagnosen von Autismus-Spektrum-Störungen um 500 Prozent gestiegen sind. Der höchste Anstieg in dieser Studie war bei Kindern zu verzeichnen. Woran liegt das?<br />
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<a href="https://www.scinexx.de/news/psychologie/usa-mehr-autismus-diagnosen-als-je-zuvor/" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.scinexx.de/news/psychologie/...-je-zuvor/</a>]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[US-StudieForscher warnen vor Autismus-Risiko durch Leitungswasser]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=248</link>
			<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 06:38:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=1">Andi</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Trinkwasser enthält viele Mineralien, die gesund sind. Auch das Leichtmetall Lithium, das in der Medizin gegen psychische Erkrankungen wie Depressionen zum Einsatz kommt. Wissenschaftler haben nun einen Zusammenhang zwischen Autismus und zu hohen Konzentrationen davon im Leitungswasser festgestellt.<br />
<br />
<br />
<a href="https://www.focus.de/gesundheit/news/neue-studie-forscher-warnen-vor-autismus-risiko-durch-leitungswasser_id_191457988.html" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.focus.de/gesundheit/news/neu...57988.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Trinkwasser enthält viele Mineralien, die gesund sind. Auch das Leichtmetall Lithium, das in der Medizin gegen psychische Erkrankungen wie Depressionen zum Einsatz kommt. Wissenschaftler haben nun einen Zusammenhang zwischen Autismus und zu hohen Konzentrationen davon im Leitungswasser festgestellt.<br />
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<a href="https://www.focus.de/gesundheit/news/neue-studie-forscher-warnen-vor-autismus-risiko-durch-leitungswasser_id_191457988.html" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.focus.de/gesundheit/news/neu...57988.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
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			<title><![CDATA[Mehr Autismus-Fälle bei Kindern]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=247</link>
			<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 06:36:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=1">Andi</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Einer Studie im Fachblatt „Pediatrics“ zufolge sind die Fälle von Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) in der Metropolregion New York-New Jersey zwischen 2000 und 2016 um bis zu 500 Prozent gestiegen (siehe Primärquelle). Der höchste Anstieg war demnach bei autistischen Kindern ohne geistige Behinderung zu verzeichnen. Den Grad der kognitiven Einschränkung bestimmten die Forschenden anhand des Intelligenzquotienten. Als Datengrundlage diente das Autism and Developmental Disabilities Monitoring Network (ADDM) der US-Gesundheitsbehörde CDC [I].<br />
<a href="https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/mehr-autismus-faelle-bei-kindern/" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.sciencemediacenter.de/alle-a...i-kindern/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einer Studie im Fachblatt „Pediatrics“ zufolge sind die Fälle von Autismus-Spektrum-Störungen (ASD) in der Metropolregion New York-New Jersey zwischen 2000 und 2016 um bis zu 500 Prozent gestiegen (siehe Primärquelle). Der höchste Anstieg war demnach bei autistischen Kindern ohne geistige Behinderung zu verzeichnen. Den Grad der kognitiven Einschränkung bestimmten die Forschenden anhand des Intelligenzquotienten. Als Datengrundlage diente das Autism and Developmental Disabilities Monitoring Network (ADDM) der US-Gesundheitsbehörde CDC [I].<br />
<a href="https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/mehr-autismus-faelle-bei-kindern/" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.sciencemediacenter.de/alle-a...i-kindern/</a>]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[Hirnforschung  Autismus]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=141</link>
			<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 05:01:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=1">Andi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=141</guid>
			<description><![CDATA[Ein Lächeln erkennen, eine Berührung genießen, eine beiläufige Geste verstehen – diese alltäglichen Dinge sind für Menschen mit Autismus oft sehr schwierig. Gesichtsausdrücke, Gesten und Berührungen erscheinen ihnen wie eine fremde Sprache.<br />
Unklare Ursachen<br />
Spiegel im Gehirn<br />
Nervenbrücke zwischen Du und Ich<br />
Spiegelneurone in der Autismusforschung<br />
Gesichter als Schlüssel zum Verstehen<br />
Reizüberflutung und extreme Emotionen<br />
Bewertung der Hirnforschung zu Autismus<br />
<br />
<br />
<a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/hirnforschung/pwieautismusderblindespiegel100.html" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.planet-wissen.de/natur/forsc...el100.html</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Lächeln erkennen, eine Berührung genießen, eine beiläufige Geste verstehen – diese alltäglichen Dinge sind für Menschen mit Autismus oft sehr schwierig. Gesichtsausdrücke, Gesten und Berührungen erscheinen ihnen wie eine fremde Sprache.<br />
Unklare Ursachen<br />
Spiegel im Gehirn<br />
Nervenbrücke zwischen Du und Ich<br />
Spiegelneurone in der Autismusforschung<br />
Gesichter als Schlüssel zum Verstehen<br />
Reizüberflutung und extreme Emotionen<br />
Bewertung der Hirnforschung zu Autismus<br />
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<br />
<a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/hirnforschung/pwieautismusderblindespiegel100.html" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.planet-wissen.de/natur/forsc...el100.html</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[CBD zur Behandlung von Kindern mit Autismus]]></title>
			<link>https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=52</link>
			<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 14:00:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.autism4all.at/member.php?action=profile&uid=1">Andi</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.autism4all.at/showthread.php?tid=52</guid>
			<description><![CDATA[Eine aktuelle medizinische Studie, die in Scientific Reports veröffentlicht wurde, zeigt eine deutliche Verbesserung der Symptome bei Kindern mit Autismus unter Anwendung von Cannabis-Präparaten mit hohem CBD-Gehalt. Cannabidiol teilt die psychoaktiven Eigenschaften von THC nicht und gilt insofern für die Verwendung bei Kindern als unbedenklich.<br />
<br />
<a href="https://www.hanf-extrakte.com/cbd-zur-behandlung-von-kindern-mit-autismus/" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.hanf-extrakte.com/cbd-zur-be...-autismus/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine aktuelle medizinische Studie, die in Scientific Reports veröffentlicht wurde, zeigt eine deutliche Verbesserung der Symptome bei Kindern mit Autismus unter Anwendung von Cannabis-Präparaten mit hohem CBD-Gehalt. Cannabidiol teilt die psychoaktiven Eigenschaften von THC nicht und gilt insofern für die Verwendung bei Kindern als unbedenklich.<br />
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<a href="https://www.hanf-extrakte.com/cbd-zur-behandlung-von-kindern-mit-autismus/" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.hanf-extrakte.com/cbd-zur-be...-autismus/</a>]]></content:encoded>
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